Salt und Sunrise warnen, dass einer von ihnen verschwinden würde, sollte keiner der beiden Anbieter Frequenzen ersteigern können, wie die Tamedia-Zeitungen (Ausgabe vom 04.05.) schreiben.
Die Swisscom habe die Vorwürfe der Konkurrenz «entschieden» zurückgewiesen. Sie nutze die bestehenden Frequenzbänder «wesentlich stärker als Sunrise respektive Salt», zitierte Tamedia aus einer Stellungnahme. Der Grund dafür sei der sehr grosse Kundenstamm.
Der Präsident der federführenden Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom), Martin Bürki, verteidigt das Vorgehen und wies auf die limitierten Frequenzen hin. «Es gehört der Allgemeinheit und wird vom Bund verwaltet», sagt Bürki. Ein Duopol sei aber nicht im Sinn der Comcom, deshalb werde das Vorgehen noch einmal geprüft.
Einig ist sich die Branche nur in einem Punkt: Der Staat verlangt von den Anbietern aus deren Sicht zu hohe Gebühren. Die Startgebote für die Frequenzen summieren sich auf rund 855 bis 919 Millionen Franken. Selbst die finanzstarke Swisscom kritisiert die Höhe der Einstiegspreise.
(AWP)

