Swiss Re hat in seinem «Financial Condition Report 2025» die bereits Ende Februar bekannt gegebenen Solvenzzahlen bestätigt. Die Veröffentlichung dieses Berichts erfolgt auf der Grundlage der aufsichtsrechtlichen Vorschriften der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma.
Demnach lag die sogenannte Quote zum Schweizer Solvenztest (SST-Quote) per Anfang 2026 bei 250 Prozent nach 257 Prozent ein Jahr davor. Der Rückgang sei hauptsächlich auf Kapitalrückführungen an die Aktionäre und Modellaktualisierungen zurückzuführen, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.
Diese Auswirkungen seien teilweise durch positive Beiträge aus dem Versicherungsgeschäft und dem Anlagebereich ausgeglichen wurden. Die SST-Quote wird berechnet als SST-Risikokapital (SST RBC, 42'750 Mio USD) dividiert durch SST-Zielkapital (SST TC 17'120 Mio).
Mit dem Schweizer Solvenztest wird die Kapitalisierung eines Versicherungsunternehmens beurteilt. Mindestens einmal jährlich müssen Versicherungsunternehmen den SST-Bericht einreichen, der dann geprüft wird. Gemäss Finma ist es ein «modernes prinzipien- und risikobasiertes Prüfinstrument, das auf einem Gesamtbilanzansatz beruht».
Dazu muss das Versicherungsunternehmen sämtliche Anlagen und Verpflichtungen marktkonsistent bewerten. Anschliessend sind die möglichen Veränderungen dieser Bilanzpositionen über den Zeithorizont von einem Jahr zu modellieren und gestützt darauf das geforderte Kapital zu ermitteln.
(AWP)

