Dies teilte der Schweizer Rückversicherer am ‌Montag anlässlich des Branchentreffens «Rendez-Vous de Septembre» ‌in Monte Carlo ​mit. «Der Bedarf nach Absicherung wächst, da sich die Risikolandschaft verändert und Risiken immer stärker miteinander vernetzt sind», sagte Urs Baertschi, Chef des Schaden- ‌und Unfall-Rückversicherungsgeschäfts bei Swiss Re. Naturkatastrophen blieben demnach ein wichtiger Treiber für die Nachfrage. Die versicherten Schäden daraus nähmen jährlich um ​fünf bis sieben Prozent zu.

Zudem böten Investitionen ​in die Infrastruktur für Künstliche ​Intelligenz (KI) neue Geschäftsmöglichkeiten. Bis 2030 dürften die weltweiten Investitionen ‌in Rechenzentren mehr als sechs Billionen Dollar betragen, was ein Prämienpotenzial von 91 Milliarden Dollar eröffne. ​Swiss ​Re zufolge liegen etwa 40 ⁠Prozent der US-Rechenzentrumskapazitäten in ​Gebieten mit hohem Tornadorisiko. ⁠Als weiteres grosses Risiko nannte der Rückversicherer die ‌US-Haftpflichtsparten, deren Schäden sich 2025 auf 174 Milliarden Dollar beliefen und damit die Naturkatastrophenschäden ‌von 120 Milliarden Dollar übertrafen.

(Reuters)