Sie will deshalb auf Flügen nach Frankfurt und München grössere Flugzeuge einsetzen. So könnten wohl einige Passagiere trotzdem noch an ihr Ziel kommen.
«Wir sind uns bewusst, dass Streiks für viele Reisende mit Unannehmlichkeiten verbunden sind. Unser Ziel ist es deshalb, im Rahmen unserer Möglichkeiten zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen und so möglichst viele Passagiere an ihr Ziel zu bringen», schrieb die Swiss am Donnerstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Vorerst geht es um acht Flüge zwischen Zürich und Frankfurt sowie Zürich und München. Weitere Flüge könnten hinzukommen, so die Swiss.
An den Drehkreuzen München und Frankfurt sollen ab Freitag, 00:01 Uhr, bis 22 Uhr alle Abflüge der Lufthansa AG bestreikt werden, wie die Gewerkschaft Ufo mitgeteilt hatte. Dabei geht es um die Tarifverhandlungen zum Manteltarif bei Lufthansa und nach Ufo-Angaben um eine fehlende Bereitschaft des Unternehmens, bei der Cityline über einen Sozialtarifvertrag zu verhandeln. Daran hingen rund 800 Existenzen.
Die Lufthansa-Tochter Swiss stünde im engen Austausch mit dem Unternehmen, hiess es weiter. Reisende sollen den Status ihrer Buchung regelmässig überprüfen und die Kontaktdaten aktualisieren, wenn nötig. Nur so könnten sie bei Flugannullierungen direkt kontaktiert werden.
(AWP)

