Calbex, die Tochterfirma von Swisscom, muss Stellen abbauen. Betroffen vom Abbau sei eine zweistellige Zahl von Mitarbeitenden in der Schweiz, bestätigte Roger Baur, Kommunikationsverantwortlicher der Cablex, auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Zuerst hatte «20 Minuten» darüber berichtet.
Insgesamt arbeiten laut Baur 2300 Mitarbeitende bei Cablex. Damit handle es sich um einen verhältnismässig kleinen Abbau. Als Grund wurde der Preisdruck im Infrastrukturbau genannt, ausgelöst durch grosse Konkurrenz im Markt. Zusätzlich spielten aber auch zunehmende Automatisierungen und die unsicheren Wirtschaftsaussichten eine Rolle.
Die Betroffenen würden aktuell durch Worklink, eine weitere Swisscom-Tochter, dabei unterstützt, intern oder extern eine Anschlusslösung zu finden, heisst es. Zudem soll der ausgehandelte Sozialplan zur Anwendung kommen.
Die 2001 gegründete Cablex AG mit Sitz in Gümligen (BE) ging aus der Netzbauabteilung von Swisscom Fixnet AG hervor und ist heute deren Hauptlieferant. Das Unternehmen ist auf den Bau, den Unterhalt und Betrieb von Netzinfrastruktur-Lösungen spezialisiert. Seit 2024 ist Cablex zudem mit einem Ableger in Deutschland tätig.
(AWP)

