Eine weitere Preiserhöhung sei bei Wingo «sicher nicht ausgeschlossen», hatte Konzernchef Christoph Aeschlimann Anfang Mai im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP gesagt. Denn die Herausforderungen seien die gleichen wie bei der Hauptmarke Swisscom: «Wir müssen auch dort das Netz ausbauen, um die höhere Nutzung zu bewältigen.»
Das ist jetzt der zweite Preisaufschlag bei Wingo innert eines Jahres. Bereits im vergangenen Sommer 2025 wurden die Abopreise teurer.
Kunden werden auf neues Angebot umgestellt
Wingo hatte am 13. Mai 2026 ein neues Mobilfunk-Angebot lanciert. Nun werden die Kunden ab September auf das neue Angebot umgestellt, wie eine Swisscom-Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage sagte: «Die neuen Abos bieten in der Regel mehr Leistung und die Monatsgebühr kostet in den meisten Fällen maximal 1 Franken mehr.» Die Kunden würden bis Ende Juli über das neue Angebot und ihre Umstellung informiert.
Die meisten Kunden würden zusätzliche Leistungen erhalten, wie beispielsweise mehr Daten, mehr Roaming oder ein neues Sicherheitsfeature. «Es gibt nur wenige Ausnahmen, wo der Preis nicht steigt», sagte die Sprecherin.
Kunden, die ein Abo mit lebenslangem Preisversprechen haben, können auf ihrem Abo und Preis bleiben, wenn sie sich bei Wingo bis Ende August melden. «Diese Kunden können so aber nicht vom neuen Angebot und den neuen Leistungen profitieren», sagte die Sprecherin weiter.
Wenn andere Kunden mit der Änderung des Abos nicht einverstanden seien, könnten sie auf ein alternatives Abo aus dem neuen Portfolio wechseln oder das Abo auf den 31. August 2026 kündigen.
Und die Nummer drei der Branche, Salt, hat die Preise für gewisse Mobilfunkabos ab 1. Juni erhöht. Mit dem Geld will der Telekomkonzern Investitionen ins Netz und in Dienstleistungen finanzieren. Salt hatte ebenfalls bereits vor einem Jahr aufgeschlagen.
(AWP)

