Der Agrarchemiekonzern Syngenta hat im vergangenen Jahr dank eines strikten Kostenmanagements und des Rückzugs aus margenschwachen Geschäften deutlich mehr verdient. Der operative Gewinn (Ebitda) kletterte 2025 um 13 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar, wie der Börsenkandidat mit Sitz in Basel am Dienstag mitteilte.
Der Umsatz schrumpfte dagegen um ein Prozent auf 28,4 Milliarden Dollar. Der Konzern, der dem chinesischen Staatsunternehmen Sinochem gehört, begründete den Erlösrückgang mit der strategischen Entscheidung, das Getreidehandelsgeschäft zurückzufahren. Bereinigt um diesen Effekt seien die Einnahmen um zwei Prozent gestiegen.
Zudem gab der Konzern einen Wechsel in der Führungsetage bekannt: Nelson Jiang habe zum 1. März den Posten des Finanzchefs übernommen. Sein Vorgänger Hengde Qin rücke auf die neu geschaffene Position des Chief Operating Officer (COO) und verantworte künftig die Umsetzung der gruppenweiten Strategie und die zentralen Unternehmensfunktionen.
(Reuters)

