Syngenta, das Agrarchemieunternehmen mit Sitz in Basel, wolle im zweiten Quartal den Prospekt für die Notierung in Hongkong einreichen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der eigentliche Börsengang (IPO) sei für das vierte Quartal geplant, hänge aber von den Marktbedingungen ab. Mit einem angestrebten Volumen von bis zu zehn Milliarden Dollar könnte es einer der weltweit grössten Börsengänge des Jahres 2026 werden.
Syngenta gehört dem chinesischen Staatskonzern Sinochem. Einem früheren Reuters-Bericht zufolge könnten bei dem Börsengang bis zu 20 Prozent der Anteile platziert werden. Ein Syngenta-Sprecher erklärte zum Zeitplan: «Wir werden unsere Kapitalmarktstrategien weiterhin auf der Grundlage der Marktbedingungen und anderer relevanter Faktoren bewerten.» Das Unternehmen beabsichtige, an den Kapitalmarkt zurückzukehren, «wenn der Zeitpunkt richtig ist».
Syngenta hat die chinesische Investmentbank CICC und Goldman Sachs mit der Leitung des Börsengangs beauftragt, sagten eine der beiden Insider und eine dritte Person, die mit der Angelegenheit vertraut ist. Sie fügten hinzu, dass auch die Bank of America, CITIC Securities und UBS für die Arbeit am Börsengang engagiert wurden. Die Bank of America und UBS lehnten eine Stellungnahme ab. CICC, Goldman und CITIC Securities reagierten vorerst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.

