Für das laufende ⁠Jahr rechnet der US-Mobilfunker mit einem Anstieg der Verträge um 950.000 ‌bis 1,05 Millionen. Bisher hatte er ‌ein Plus von 900.000 ​bis einer Million vorhergesagt. Der operative Gewinn werde voraussichtlich zwischen 37,1 und 37,5 statt zwischen 37,0 und 37,5 Milliarden Dollar liegen.

In den vergangenen Monaten gewann T-Mobile 217.000 Vertragskunden hinzu. ‌Gleichzeitig stieg der Durchschnittsumsatz je Nutzer um knapp vier Prozent auf 151,93 Dollar. Die wichtigen Serviceumsätze wuchsen um elf ​Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar. 60 Prozent der ​Neukunden hätten sich für ​Premium-Pakete entschieden, erläuterte Finanzchef Peter Osvaldik in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ‌Reuters. Bei diesen Angeboten können Nutzer Streamingdienste wie Netflix inklusive einer fünfjährigen Preisgarantie hinzubuchen.

Die ermutigenden Quartalsergebnisse fallen für T-Mobile in eine ​entscheidende ​Phase. Insidern zufolge ⁠erwägt die Deutsche Telekom eine Fusion mit ​ihrer US-Tochter. Dabei ⁠sollen die beiden Unternehmen in einer neu geschaffenen Holding ‌aufgehen. Experten zufolge stünde eine solche Transaktion vor einigen kartellrechtlichen und politischen Hürden. Der Bund ist ‌mit rund 28 Prozent der grösste Anteilseigner ​der Telekom.

(Reuters)