Zwei Rohöltanker mit knapp zwei Millionen Barrel Öl an Bord durchfuhren die Meerenge, wie aus Daten von Schiffsverfolgungsdiensten hervorgeht. Zudem fuhren zwei Supertanker, die zusammen bis zu vier Millionen Barrel Rohöl transportieren können, durch die Meerenge in den Golf.
Eines der Schiffe gab den irakischen Hafen Basra als Ziel an, wie aus separaten Schiffsverfolgungsdaten und einer Analyse von Kpler hervorgeht. Der Verkehr macht jedoch nur einen Bruchteil der durchschnittlich 125 Schiffspassagen pro Tag vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar aus. Der Iran hatte die Passage der Strasse von Hormus vor seiner Küste als Reaktion darauf blockiert.
In den Verhandlungen mit den USA hat der Iran derweil nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance zugestimmt, wieder Atominspektionen zuzulassen. Die Regierung in Teheran habe zudem eingewilligt, Mechanismen für die Verwaltung eingefrorener Vermögenswerte und die Einhaltung von Waffenruhen zu schaffen, erklärt Vance nach den Beratungen in der Schweiz.
Er nennt zudem einen Mechanismus, um die für die Schifffahrt wichtige Strasse von Hormus offen zu halten. Die technischen Gespräche sollen in den kommenden Tagen und Wochen fortgesetzt werden. Die Verhandlungen über die Atominspektionen könnten bereits in dieser Woche beginnen, sagt Vance.
(Reuters)

