Um sich in Zeiten des Booms der Künstlichen Intelligenz (KI) knappe Bauteile zu sichern, böten die Kunden an, eigene Produktionslinien zu finanzieren oder Hunderte Millionen Dollar teure Maschinen des Anlagenbauers ASML zu bezahlen, sagten sechs mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das finanzstarke Unternehmen stehe den Offerten jedoch skeptisch gegenüber.
SK Hynix befürchte, sich von einzelnen Käufern abhängig zu machen und im Gegenzug für langfristige Abnahmegarantien niedrigere Preise akzeptieren zu müssen, erklärte einer der Insider. Zudem gebe es derzeit ohnehin keine freien Kapazitäten, die für bestimmte Kunden reserviert werden könnten. SK Hynix lehnte es ab, Details zu Vertragsbedingungen zu nennen. Der Konzern teilte mit, man prüfe verschiedene strukturelle Alternativen zu herkömmlichen langfristigen Vereinbarungen.
(Reuters)

