Die US-notierten Titel des Eigentümers der Marke Temu rutschen vorbörslich um mehr als acht Prozent ab. PDDs Nettogewinn brach im ersten Quartal um 15 Prozent auf 12,5 Milliarden Yuan (rund 1,6 Milliarden Euro) ein. Der Konzern leidet unter der schwachen ‌Konsumstimmung in ⁠China, die von einer Immobilienkrise und Sorgen um Arbeitsplätze belastet wird. Zudem steht PDD in einem scharfen Wettbewerb mit Konkurrenten wie Alibaba und JD.com, die Kunden mit hohen Rabatten locken.

Zugleich gerät die international tätige Handelsplattform Temu ⁠zunehmend unter regulatorischen Druck. Das Geschäftsmodell, bei dem Waren direkt und oft unter Ausnutzung von Zollfreigrenzen für Sendungen von geringem Wert aus China an Kunden versendet werden, stösst unter internationalen Einzelhändlern auf Widerstand.

(Reuters)