Im ersten Quartal sei der Auftragseingang von Nucera ⁠gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21 Prozent auf 75 Millionen ‌Euro geschrumpft, teilte die Thyssenkrupp-Wasserstofftochter  am Mittwoch mit.

​Hauptgrund seien projektbedingte Verschiebungen im Segment Grüner Wasserstoff und temporär geringere Neubestellungen im Chlor-Alkali-Geschäft gewesen. Der Konzernumsatz sei um 44 Prozent auf ‌147 Millionen Euro geschrumpft. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe minus vier Millionen Euro ​betragen nach zuvor plus acht Millionen ​Euro.

«Auch wenn das ​Marktumfeld weiterhin herausfordernd bleibt, sehen wir verstärkt positive ‌Marktimpulse, insbesondere im Bereich grüner Wasserstoff», sagte Vorstandschef Werner Ponikwar. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 erwarte ​Nucera ​einen Umsatz zwischen 500 ⁠Millionen und 600 Millionen ​Euro nach zuvor 845 ⁠Millionen Euro. Das Ebit soll ‌zwischen minus 30 Millionen und 0 Euro liegen nach zuvor plus zwei ‌Millionen Euro.