Eine Tochterfirma des Schokoladenproduzenten Barry Callebaut steht gemäss Tamedia in Brasilien wegen Kinder- und Sklavenarbeit vor Gericht. Die Behörden sprachen von «schweren Menschenrechtsverletzungen», wie das Medienhaus unter Verweis auf Justizdokumenten schrieb, die dem Portal «Repórter Brasil» und Tamedia vorliegen.

Das Verfahren sei aktuell vor dem obersten Arbeitsgericht Brasiliens hängig. Man verurteile «alle Formen von Menschenrechtsverletzungen in der Kakaolieferkette sowie alle Praktiken, die Kinder und Erwachsene ausbeuten oder sie schädlichen beziehungsweise gefährlichen Bedingungen aussetzen, aufs Schärfste», zitierte Tamedia eine Stellungnahme der Zentrale von Barry Callebaut in Zürich.

(AWP)