Auf die Frage eines Reporters nach einer möglichen Weigerung Macrons sprach Trump von Zöllen von 200 Prozent. Dann werde Macron beitreten, «aber er muss es nicht». Niemand wolle ihn, weil er bald aus seinem Amt scheiden werde, sagte Trump. Macrons zweite und letzte Amtszeit endet im nächsten Jahr.
Trumps Pläne für einen globalen Friedensrat parallel zu den Vereinten Nationen sind auf gemischte Reaktionen gestossen. Insidern zufolge beabsichtigt Frankreich, die Einladung abzulehnen. Die Initiative werfe Fragen zur Rolle der Vereinten Nationen auf, verlautete aus dem Umfeld von Macron. Die UN dürften nicht infrage gestellt werden.
Insgesamt hat Trump rund 60 Staats- und Regierungschefs eingeladen. Einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Kopie eines Satzungsentwurfs zufolge soll der 79-Jhrige auf Lebenszeit den Vorsitz innehaben. Mitgliedstaaten sollen eine dreijährige Amtszeit erhalten, sofern sie nicht eine Milliarde Dollar für einen ständigen Sitz zahlen. Das Gremium soll sich nach dem Willen des US-Präsidenten nach dem Gaza-Krieg auch anderen weltweiten Konflikten widmen.
(Reuters)

