Er habe US-Finanzminister Scott ⁠Bessent gesagt, alle Geschäfte mit Spanien abzubrechen, sagte Trump am ‌Dienstag bei einem Treffen mit dem deutschen Kanzler ‌Friedrich Merz im Weissen ​Haus. Spanien habe erklärt, dass das US-Militär die dortigen Stützpunkte nicht nutzen könne.

«Wir könnten ihre Stützpunkte nutzen, wenn wir wollten. Wir könnten einfach reinfliegen ‌und sie nutzen. Niemand wird uns sagen, dass wir sie nicht nutzen sollen», sagte Trump. «Also werden wir den ​gesamten Handel mit Spanien einstellen. Wir wollen ​nichts mit Spanien zu ​tun haben.»

Merz ging auf die Drohungen gegen den EU-Partner ‌nicht ein, obwohl die Handelspolitik in der EU vergemeinschaftet ist. Ein US-Boykott gegen ein EU-Land würde also ​alle ​27 EU-Staaten betreffen und ⁠Gegenmassnahmen erfordern.

Stattdessen sagte Merz, dass ​man versuchen werde, ⁠Spanien davon zu überzeugen, die in der Nato ‌vereinbarten drei oder dreieinhalb Prozent Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt zu erreichen. «Spanien ist das einzige Land, das ‌nicht bereit ist, dies zu ​akzeptieren», sagte er. «Spanien muss sich also daran halten.»

(Reuters)