Der Abschluss eines Abkommens stehe ⁠möglicherweise kurz bevor, sagte US-Präsident Donald Trump am Montag vor Reportern. Sein Nahost-Gesandter ‌Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner ‌hätten am Sonntag mit Vertretern ​der Islamischen Republik gesprochen, die Verhandlungen sollten noch diesen Montag fortgesetzt werden. Die iranische Nachrichtenagentur Fars wies die Aussagen unter Berufung auf Insider allerdings umgehend zurück. Es gebe ‌weder direkte noch indirekte Kontakte mit den USA.

Der US-Präsident sagte nicht, mit wem Witkoff und Kushner verhandelt haben sollen. ​Es handele sich nicht um das ​geistliche und politische Oberhaupt, Ajatollah Modschtaba ​Chamenei. Der Iran habe «noch einige Anführer übrig», erklärte Trump und fügte hinzu: «Wir ‌verhandeln mit dem Mann, der meiner Meinung nach am meisten respektiert wird und der Anführer ist.»

Mit seiner Volte ​hat ​Trump auch ein ⁠dem Iran am Samstag gestelltes Ultimatum ausgesetzt. ​Er hatte gedroht, ⁠iranische Kraftwerke würden zerstört, falls die Regierung in Teheran ‌die Strasse von Hormus nicht binnen 48 Stunden wieder vollständig für die Schifffahrt freigebe. Das Ultimatum ‌wäre am späten Montagabend abgelaufen.