Die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump sind auf den niedrigsten Stand seit seiner Rückkehr ins Weisse Haus gefallen. In ‌einer ⁠am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Ipsos für die Nachrichtenagentur Reuters äusserten ⁠sich 36 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger in den USA zufrieden mit Trumps Amtsführung. ‌In der Vorwoche waren es noch 40 ‌Prozent gewesen. Als Gründe für den ​Rückgang gelten gestiegene Benzinpreise und eine breite Ablehnung des von den USA gemeinsam mit Israel begonnenen Krieges gegen den Iran.

Besonders unzufrieden zeigten sich die Befragten mit Trumps Umgang mit den Lebenshaltungskosten, einem zentralen Thema seines Wahlkampfes ‌im Jahr 2024. Nur 25 Prozent stellten ihm hier ein gutes Zeugnis aus. Der Krieg gegen den Iran, der mit koordinierten Angriffen der USA ​und Israels am 28. Februar begann, stösst ebenfalls auf ​wachsende Ablehnung. 61 Prozent der Befragten missbilligten die ​Angriffe (Vorwoche 59 Prozent), während 35 Prozent (37 Prozent) sie befürworteten. Trump war mit dem Versprechen ‌angetreten, «dumme Kriege» zu vermeiden.

Innerhalb seiner Republikanischen Partei ist Trumps Rückhalt zwar weiterhin gross. Jedoch stieg der Anteil der Republikaner, die seinen Umgang mit den ​Lebenshaltungskosten ​ablehnen, auf 34 Prozent von 27 ⁠Prozent in der Vorwoche. Auf die Aussichten ​der Republikaner bei den Kongresswahlen ⁠im November scheint sich Trumps sinkende Popularität bislang nicht auszuwirken. 38 Prozent ‌der registrierten Wählerinnen und Wähler halten die Republikaner für kompetenter in Wirtschaftsfragen, 34 Prozent die Demokraten. An der landesweiten Online-Umfrage, ‌die über vier Tage ging und am Montag endete, ​nahmen 1272 Erwachsene teil. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei drei Prozentpunkten.