Der Anbieter von Halbleiterbausteinen für Elektroniksysteme U-blox präsentiert am Mittwoch, 12. Juli, die provisorischen Zahlen zum ersten Semester 2023. Sechs Analysten, die von der Agentur AWP befragt wurden, erwarten im Mittel einen Halbjahresumsatz von 334 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sollte der Umsatz wachsen (294 Millionen Franken), allerdings bloss im unteren zweistelligen Prozentbereich. 

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 6 bis 16 Prozent.

Das Wachstum dürfte sich in der zweiten Hälfte abschwächen. Zum einen ist die Vergleichsbasis aufgrund des ausserordentlich guten Vorjahrs entsprechend hoch und zweitens dürfte sich auch die allgemeine Marktschwäche auf die Geschäfte von U-blox negativ auswirken. Im bisherigen Jahresverlauf haben U-blox-Aktien gut 8 Prozent an Wert verloren.

Nach anfänglichen leichten Zugewinnen ging es für die U-blox-Aktie ab Mitte Juni nach negativen Analystenkommentaren recht stark abwärts. Insbesondere die Hoffnungen auf eine baldige Erholung in China wurden eher kritisch gesehen. Ausserdem scheint sich die Negativzyklus im Halbleitermarkt länger als erwartet hinzuziehen, hiess es in den Begründungen.

Im Juli konnten sich die Papiere aber wieder etwas fangen und haben einen Boden gebildet. Der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Performance Index (SPI) hat dagegen rund 7 Prozent an Wert hinzugewonnen. 2022 gehörten die Titel des Unternehmen mit einem Plus von über 50 Prozent jedoch noch zu den stärksten Gewinnern im SPI.

Das vollständige Zahlenwerk zum Halbjahr wird U-blox am 18. August vorlegen.

(cash/AWP)