⁠Der Arzneimittelhersteller wies am Donnerstag für das erste Quartal einen ⁠Verlust aus. Grund sei eine Belastung im Zusammenhang mit der Übernahme der ‌Biotechfirma Cidara Therapeutics. Der Verlust fiel jedoch ‌geringer aus als von Analysten ​erwartet. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 16,3 Milliarden Dollar und übertraf ebenfalls die Prognosen. Die Aktie legte im vorbörslichen US-Handel um fast fünf Prozent zu.

Wachstumstreiber bei Merck war ‌erneut das Krebsmedikament Keytruda, das als weltweit meistverkauftes verschreibungspflichtiges Medikament gilt. Dessen Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf acht Milliarden Dollar. ​Auch das Lungenmedikament Winrevair und die Tiergesundheitssparte verzeichneten ein ​starkes Wachstum. Rückläufig waren hingegen die ​Erlöse mit dem Diabetes-Mittel Januvia und dem HPV-Impfstoff Gardasil, unter anderem wegen ‌des Wettbewerbs durch Nachahmerprodukte.

Für das Gesamtjahr zeigte sich Merck etwas zuversichtlicher. Der US-Konzern engte seine Prognose ein und rechnet nun mit einem ​Gewinn ​von 5,04 bis 5,16 ⁠Dollar je Aktie bei einem Umsatz von ​65,8 bis 67 ⁠Milliarden Dollar. Die vorherige Prognose lag bei 5,00 bis ‌5,15 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 65,5 bis 67 Milliarden Dollar. Die Auswirkungen der geplanten ‌Übernahme des Biotech-Unternehmens Terns Pharmaceuticals sind in dieser ​Prognose noch nicht enthalten. 

(Reuters)