Während die Halbjahreszahlen des Dentalimplantateherstellers als solide empfunden werden, sorgt der überraschende Chef-Wechsel für lange Gesichter bei den Analysten.
Gegen 9.35 Uhr liegen die Titel noch um 6,2 Prozent tiefer bei 93,50 Franken. Zum Handelsstart waren sie bis auf 90,60 Franken abgesackt. Der SMIM der mittelgrossen Werte verliert zeitgleich 0,29 Prozent.
In ihren Kommentaren ähneln sich die Analysten, indem sie den Zahlen diverse positive Aspekte und ermutigende Signale abringen können. Dagegen bedauern sie einstimmig den Abgang des bisherigen Straumann-Chefs Guillaume Daniellot per Ende November.
Derweil werten die Experten die Zahlen als gut. Dabei habe vor allem die Geschäftsentwicklung in Nordamerika positiv überrascht und auch Asien-Pazifik hätte ohne China stark abgeschnitten. In China sei aber immerhin eine sequenzielle Verbesserung auszumachen, ergänzt die Bernstein-Expertin beim Blick auf das erste und zweite Quartal.
(AWP)

