Die Kunden seien im Moment im Grossen und Ganzen noch ruhig, sagte UBS-CEO Sergio Ermotti am Montag zu Bloomberg TV am Rande eines Anlasses in Peking. Aber der Druck auf die Wirtschaft dürfte beginnen, auf den Märkten zu lasten. So dürften die Energiepreise auf absehbare Zeit hoch bleiben, was für Inflationsdruck sowie für Druck auf die Lieferketten sorge. Dadurch sei «die Situation» etwas instabil.

Die grosse Frage sei aber nicht, wie schnell der Krieg im Nahen Osten gelöst wird, sondern wie lange es brauchen wird, danach den Schock zu verdauen. Die gesamte Region sei destabilisiert worden, und es werde seine Zeit dauern, bis Investoren und Märkte das verarbeitet haben, sagte Ermotti.

(AWP)