Sergio Ermotti erhält für das vergangene Geschäftsjahr wie bereits 2024 eine Vergütung von 14,9 Millionen Franken. Dabei machen 2,8 Millionen das Fixgehalt und 12,1 Millionen den variablen Teil des Lohns aus, wie dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Die gesamte Konzernleitung der grössten Schweizer Bank erhält für 2025 insgesamt 145,3 Millionen Franken ausbezahlt nach 143,6 Millionen.

Ermotti ist derzeit an allen Fronten gefordert: operativ, strategisch und in der Öffentlichkeitsarbeit. Der Tessiner übernahm das CEO-Amt im April 2023 erneut, um die Integration der übernommenen Credit Suisse zu leiten. In Sachen Integration ist die Bank ohne grössere Zwischenfälle auf Kurs: 2025 ging zum grössten Teil die wichtige Migration der früheren CS-Kundenkonten in der Schweiz auf die UBS-Plattform über die Bühne, die bis Ende des laufenden ersten Quartals 2026 abgeschlossen sein soll.

Ausserdem befindet sich die Bank mitten in einer grossen politischen Diskussion über schärfere Eigenkapitalforderungen nach dem Untergang der Credit Suisse und deren Übernahme. Die UBS stellt sich auf den Standpunkt, dass ihr Geschäftsmodell in Frage gestellt wird, sollten die heute vom Bundesrat geplanten Massnahmen in der vorgeschlagenen Form in Kraft treten.

2025 hat die einzig verbliebene Schweizer Grossbank ihren Gewinn um über 50 Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar Gewinn gesteigert, und die Aktionäre dürfen sich über eine deutlich höhere Dividende freuen.

(AWP)