Die Transaktion hat zu einem Verlust von 29 Millionen US-Dollar im Ergebnis für das vierte Quartal geführt, wie dem am Mittwoch veröffentlichten Quartalsbericht der Grossbank zu entnehmen ist. Im ersten Quartal 2026 müsse die UBS nun noch den Transfer der verbleibenden Fonds an die Käufer abschliessen, wie es weiter heisst. Sie erwarte daraus allerdings keinen wesentlichen Gewinn oder Verlust mehr.

Die Bank hatte den Verkauf von O'Connor an den Finanzdienstleister Cantor Fitzgerald, der jahrelang vom heutigen US-Handelsminister Howard Lutnick geführt worden war, im Mai 2025 bekanntgegeben. Bei der Ankündigung war die UBS noch von einem "unwesentlichen Gewinn" aus der Transaktion ausgegangen. Der Verkauf sollte sechs Anlagestrategien mit einem damaligen verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Dollar umfassen.

Allerdings waren darunter offenbar Strategien, die von der Pleite des US-Autozulieferers First Brand betroffen waren, wie im Herbst 2025 bekannt wurde. Laut diversen Medienberichten wollte Cantor Fitzgerald in der Folge die Bedingungen des Deals neu verhandeln.

(AWP)