Man habe sich einvernehmlich darauf verständigt, die 1,4 Milliarden Dollar schwere Transaktion nicht zu vollziehen, teilten beide Firmen am Freitagabend mit. UBS hatte das Kaufvorhaben zum Jahresbeginn bekannt gegeben. Mit der Akquisition wollte die UBS reichen jungen Kunden eine digitale Vermögensverwaltung anbieten.
Weitere Angaben zu den Gründen des abgeblasenen Kaufes wurden in der Mitteilung keine gemacht. Darin heisst es dazu lediglich, die UBS halte an ihren Wachstumsplänen in den USA fest und werde das digitale Wealth-Management-Angebot weiter ausbauen. Zudem werde die Bank eine in Wealthfront-Aktien wandelbare Schuldverschreibung in Höhe von 69,7 Millionen Dollar kaufen.
Wealthfront ist ein Anbieter von automatisierten Vermögensverwaltungslösungen mit Sitz in Palo Alto. Die Firma hat in den Vereinigten Staaten mehr als 470'000 Kunden und verwaltet über 27 Milliarden Dollar an Geldern.
(Reuters/AWP/cash)
