Uhren und Schmuck - Kombination von Richemont und Kering wäre «eindrucksvoller» LVMH-Rivale

Die Übernahme des US-Juweliers Tiffany durch LVMH setzt sowohl Kering als auch Richemont unter Druck, schreibt ein Analyst.
14.12.2019 06:14
Die Schmuck- und Uhrenfirma Cartier gehört dem Luxusgüterkonzern Richemont.
Die Schmuck- und Uhrenfirma Cartier gehört dem Luxusgüterkonzern Richemont.
Bild: unsplash.com

Dem Vermögensverwalter Bernstein zufolge wäre ein Zusammenschluss zwischen den beiden Unternehmen eine "eindrucksvolle" strategische Antwort auf die Vorherrschaft von LVMH. Ein Kering-Richemont-Deal würde eine grössere Nummer 2 unter den Luxusgüterkonzernen schaffen, schreibt Bernstein-Analyst Luca Solca in einer Einschätzung.

Dies sei entscheidend in einer Branche, deren "Komplexität explodiert" und in der Skaleneffekte den Unternehmen ermöglichen würden, die erforderlichen Ressourcen in eine wachsenden Anzahl von Bereichen zu stecken.

Kering-Richemont würden sich sehr gut ergänzen: Kerings Schwächen bei harten Luxusgütern sind die Stärken von Richemont, und Richemont würde von Kerings im Bereich der weichen Luxusgüter profitieren, so Solca. Die Transaktion könnte Richemonts Yoox Net-a-Porter auch “in einen Vermögenswert” verwandeln.

Solca von Bernstein hatte früher auch über die Vorzüge einer möglichen Verbindung mit Chanel geschrieben als eine Transaktion, die einen grossen Nummer-2-Akteur schaffen könnte, der in der Lage wäre, mit LVMH zu konkurrieren.

Bloomberg hatte Angfang des Monats berichtet, dass die französische Kering, die bis 2013 Pinault-Printemps-Redoute hiess und die Marke Gucci besitzt, einen Deal mit Moncler aus Italien auslotet.

(Bloomberg/cash)

 

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