"Wir stehen vor einer militärischen Eskalation. Das ist, was man hier gut spürt", sagte Cassis am Samstag gegenüber Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Cassis sagte auch, die Schweiz sei momentan nicht in der Lage zu vermitteln. Dies, weil sich die Schweiz aus der Sicht Russlands nicht genügend neutral verhalte.
Die russische Botschaft in der Schweiz hatte schon im vergangenen August die Aussage gemacht, die Schweizer Regierung sei durch die Übernahme der Sanktionen gegen Russland nicht mehr neutral. Russland sei nicht bereit, Vermittlungsangebote von Ländern, die sich den Sanktionen angeschlossen hätten, in Verhandlungen mit der Ukraine zu berücksichtigen.
Amherd spricht zu Künstlicher Intelligenz
Auf Twitter publizierte Cassis eine ganze Reihe von Fotos von Treffen mit Amtskolleginnen und -kollegen. Das tat auch Verteidigungsministerin Viola Amherd. Laut einem Tweet ihres Departements sprach sie an der Konferenz zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) beim Militär.
Es gelte, zuerst zu fragen, welche Probleme man mit dem Einsatz von KI lösen und welche spezifischen Aufgaben man der Technik übertragen wolle, so Amherd. "Wir haben die Verantwortung sicherzustellen, dass es durch die Künstliche Intelligenz keine Eskalation der Risiken gibt", so Amherd in München.
(AWP)