In 42 Städten seien Anwerbezentren eingerichtet worden, teilt Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin in einer Audiobotschaft mit. Es meldeten sich neue Kämpfer. Zahlen nennt Prigoschin nicht.
Mit Blick auf das Kriegsgeschehen sagt er: "Trotz des kolossalen Widerstands der ukrainischen Streitkräfte werden wir vorankommen." In einer anderen Stellungnahme in den sozialen Medien erklärt der Söldner-Chef, die Ukraine bereite bei Bachmut eine Gegenoffensive vor, die Wagner-Truppen mit allen Mitteln zu verhindern versuchten.
In einer weiteren Audiobotschaft dankt Prigoschin der russischen Regierung für eine "heldenhafte" Steigerung der Munitionsproduktion. Seine Kämpfer erhielten Munition, die laut Aufschrift 2023 produziert worden sei. Zugleich erklärte er aber auch, er sorge sich wegen Munitionsmangels nicht nur bei seinen Truppen, sondern allen russischen Einheiten.
Russlands Aussenminister Sergej Lawrow bezeichnet derweil laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tass ein Gespräch mit seinem amerikanischen Kollegen Antony Blinken, dass die beiden vergangene Woche am Rande des G20-Außenministertreffens in Neu-Delhi geführt haben, als konstruktiv. Es sei in der Unterhaltung um Atomwaffen-Themen und die Ukraine gegangen.
(Reuters)

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Im April verfügt die Ukraine über vier einsatzfähige Panzerbataillone. Bis zum Sommer dürften nochmals vier dazu kommen. Dazu eine ordentliche Anzahl Schützenpanzer. Damit sowie der sonstigen zugesagten Ausrüstung werden die russischen Truppen und ihren mittlerweile zuhauf eingesetzten 60er-Jahren-Gerät richtig Probleme bekommen.
Und der Westen liefert weiter, unabhängig von V. Putins Atomdrohungen. Man sieht also wie ernst er genommen wird.