2025 war ein gutes Börsenjahr, gerade wenn man es an den phasenweise widrigen Umständen misst. Trotz des Zollschocks im April schloss der Swiss Market Index (SMI) 14 Prozent höher, der Swiss Performance Index (SPI) verbesserte sich um 17 Prozent. Der Schweizer Aktienmarkt erreichte dabei neue Rekordstände. Nicht minder flott ging es am amerikanischen Aktienmarkt zu und her. Der S&P 500 verzeichnete einen Zuwachs von 16 Prozent, der Nasdaq 100 rückte 20 Prozent vor.
Im eben angebrochenen Börsenjahr stehen Anleger vor Fragen wie: Hält der Technologie-Boom an - oder entweicht die Luft allmählich wie aus einem Ballon, in den jemand eine Nadel gesteckt hat? Und könnte davon vielleicht sogar der als defensiv geltende Schweizer Markt wiederum profitieren? Wie geht es mit den Zinsen weiter, wie mit der US-Notenbank Fed, die einen Nachfolger des abtretenden Jerome Powell erhalten wird und deren Unabhängigkeit aufgrund von US-Präsident Donald Trumps Agieren immer wieder infrage stand? Und nicht zuletzt: Womit überrascht Trump, nachdem er mit seiner Zollpolitik der vergangenen Monate das Geschehen massgeblich geprägt hat?
Die Antworten laufen auf eine Einschätzung hinaus, wie sich die Schweizer Börse im Jahr 2026 entwickeln wird, nachdem es in der Geschichte sowohl schlechte Jahre - zum Beispiel 2018 und 2022 - als auch gute Jahre - zum Beispiel 2021 und 2025 - gab. Laut Auswertungen hat es zwar insgesamt mehr Jahre mit positiver als Jahre mit negativer Gesamtperformance. Doch der hiesige Aktienmarkt hat sich schon mehrfach sowohl nach unten als auch nach oben um zweistellige Prozentbeträge verändert. Und darum dreht sich die aktuelle cash-Umfrage.

