Der Konsumgüterkonzern Unilever hat wegen mauer Geschäfte in den USA und Europa seine Wachstumserwartungen für das laufende Jahr gedämpft. Der Umsatz werde voraussichtlich am unteren Ende der mittelfristigen Zielspanne von vier bis sechs Prozent zulegen, teilte der Hersteller von Dove-Seife und Knorr-Tütensuppen am Donnerstag mit. Gleichzeitig kündigte Unilever jedoch ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,5 Milliarden Euro an und stellte eine leichte Verbesserung der Gewinnmarge in Aussicht. Die Aktie gab um über drei Prozent nach.
Im abgelaufenen vierten Quartal übertraf der Konzern die Erwartungen. Der bereinigte Umsatz wuchs um 4,2 Prozent, Analysten hatten mit 3,9 Prozent gerechnet. Getragen wurde das Wachstum von den Schwellenländern wie Indien, Indonesien und China. In Nordamerika schwächte sich das Wachstum jedoch auf 2,8 Prozent ab, in Europa legte der Umsatz nur um 0,1 Prozent zu. Konzernchef Fernando Fernandez, der seit März 2025 im Amt ist, steht unter Druck zu beweisen, dass seine Strategie aufgeht. Er setzt verstärkt auf die Bereiche Körperpflege und Schönheit, nachdem sich der Konzern im Dezember von seiner Eiskrem-Sparte um die Marke Magnum getrennt hatte.
(Reuters)

