Uniper habe im ersten Quartal einen bereinigten operativen Ertrag (Ebitda) von 407 Millionen Euro sowie einen bereinigten Gewinn von 231 Millionen Euro eingefahren, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte Uniper noch Verluste verzeichnet. «Das operative Geschäft zeigt sich aktuell aufgrund der konsequenten Reduzierung von Risiken auch in Zeiten hoher Preisvolatilität auf den Energiemärkten in Folge des Konflikts im Nahen Osten stabil», bilanzierten die Düsseldorfer. Uniper beziehe kein Flüssiggas aus dem Nahen Osten, unterstrich Konzernchef Michael Lewis. Seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern. Diese gelte auch für den Fall weiter volatiler Energiemärkte, sagte Finanzchef Christian Barr.
Der Bund will schon bald die Reprivatisierung von Uniper einleiten, hatten Insider Reuters gesagt. Der Staat hatte den grössten deutschen Gaskonzern 2022 vor einer drohenden Pleite bewahrt, die durch den Stopp russischer Gaslieferungen ausgelöst worden war. Die EU-Kommission hatte die Hilfsaktion unter anderem mit der Auflage genehmigt, dass der Bund seine Beteiligung an Uniper bis Ende 2028 auf 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren müsse.
(Reuters)

