Der Konzern rechnet wegen der höheren Ausgaben im Quartal und auch im Gesamtjahr mit weniger Gewinn als von Analysten vorhergesagt. Zwar bleibe die Nachfrage nach Premium-Reisen robust, die gestiegenen Treibstoffkosten drückten jedoch auf die Margen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Für das zweite Quartal stellte United einen Gewinn von 1,00 bis 2,00 Dollar je Aktie in Aussicht, der Mittelwert von 1,50 Dollar liegt aber deutlich unter den 2,08 Dollar, die Experten im Schnitt vorhergesagt haben.
Der durch den Krieg im Iran ausgelöste Treibstoffschock belastet neben Verbrauchern an den Tankstellen auch die Luftfahrtbranche. So hat in den USA Delta Air Lines bereits Wachstumspläne gestrichen, während Alaska Air ihre Jahresprognose zurückzog. Finanziell schwächere Anbieter wie Spirit Airlines geraten zunehmend unter Druck. Auch der Triebwerksbauer GE Aerospace warnte, dass die hohen Ölpreise das Umfeld für seine Kunden erschwerten.
(Reuters)

