UPS wolle 2026 den Umsatz um eine Milliarde Dollar auf 89,7 Milliarden Dollar in die Höhe schrauben, teilte der weltgrösste ​Paketdienstleister am Dienstag mit. Es zahle sich aus, ‌dass UPS Schritte zur Stärkung ‌des Umsatzes eingeleitet habe, sagte UPS-Chefin Carol Tome mit Blick auf den Verzicht auf die margenschwachen Amazon-Sendungen. Im vierten Quartal 2025 mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft habe der Konzern bereits die Erwartungen des ⁠Marktes übertreffen können. Er fuhr im Quartal einen Umsatz von 24,5 Milliarden Dollar ein, Analysten hatten mit rund 24 Milliarden Dollar gerechnet. ​UPS-Aktien legten vorbörslich zu.

UPS will Schritt für ‌Schritt auf Amazon-Sendungen verzichten. Der Online-Riese, ‍in der Vergangenheit grösster Kunde von UPS, übernimmt den Transport seiner Waren ​seit Jahren zunehmend selbst. Auch in der Bundesrepublik speist er immer weniger Sendungen in das Netzwerk des UPS-Konkurrenten DHL ein.

UPS hatte im vergangenen ‌Jahr auch das eigene Netzwerk umgebaut ⁠und dabei rund 48.000 Stellen gestrichen ‌und über 90 Standorte geschlossen. Der Paketriese litt auch unter den Folgen der Zollpolitik ‍von US-Präsident Donald Trump. UPS hatte trotz eines Rückgangs der Volumina den Umsatz pro Paket steigern können. Zu ​den Kunden gehören weiter Einzelhändler wie der US-Gigant ‍Walmart sowie Target oder Macy's.

(Reuters)