Das teilte das US-Aussenministerium nach dem Treffen von Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin mit Aussenminister Marco Rubio am Mittwoch in Washington mit. Ausserdem sei es darum gegangen, «die Bedeutung fairer und ausgewogener Handelsbeziehungen zum Wohle des amerikanischen Volkes zu erörtern».
Im Juni war bekannt geworden, dass die USA und die Schweiz den Fixpreis für zu beschaffende 36 US-Kampfflugzeuge des Typs F-35 unterschiedlich auffassen. Weil die USA von einem «Missverständnis» sprechen, kann es alleine beim Kaufpreis zu Mehrkosten von 650 Millionen bis 1,3 Milliarden Dollar kommen. Der Volksentscheid zugunsten neuer Kampfflugzeuge für sechs Milliarden Franken war im September 2020 mit 50,1 Prozent äusserst knapp ausgefallen.
Auf die 39 Prozent Zollabgaben, die ab Donnerstag auf Schweizer Exporte in die USA erhoben werden sollen, ging die Sprecherin des US-Aussenministeriums in der Mitteilung vom Mittwoch nicht ein. Ob der Versuch der Schweizer Delegation, eine Senkung der Zölle zu erreichen, auf offene Ohren in der US-Regierung gestossen ist, blieb damit offen.
(AWP)
3 Kommentare
rosinen picken... mehr sag ich schon nimma , wird ja eh weggekürzt....
Neue Lösung suchen. Neu verhandeln mit zuverlässigen Partner. Neu darüber abstimmen. Wie kann ein solch wichtiger Punkt unklar sein.
Die USA hat einen Wirtschaftskrieg gegen die Schweiz gestartet, wen interessiert die Zusammenarbeit im Verteidungsbereich? Nicht einmal die europäischen Nato-Länder können sich auf Unterstützung der USA verlassen. Vertrauen ist weg! Sie wollen uns nur ihre überteuerten Waffen verkaufen als Dank für die 39% Zölle. Wir sollten uns nach vertrauenswürdigere Partner umsehen!