Der Umsatz der grössten Baumarktkette der Welt schrumpfte in den drei Monaten bis zum 1. Februar zwar um 3,8 Prozent auf 38,2 Milliarden US-Dollar, wie Home Depot am Dienstag in Atlanta im Bundesstaat Georgia mitteilte. Auf vergleichbarer Basis seien die Erlöse aber um 0,4 Prozent im Quartal gewachsen. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Die Aktie legte im frühen US-Handel um drei Prozent zu.
«Unsere Kunden halten sich seit nunmehr drei Jahren mit grossen Renovierungsprojekten zurück», sagte Finanzvorstand Richard McPhail der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Hypothekenzinsen müssten weiter sinken und die Einkommen deutlicher steigen, damit sich das Wachstum beschleunige.
Unter dem Strich fiel im Schlussquartal der Gewinn um 14,2 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Dollar. Der von Analysten viel beachtete bereinigte Gewinn je Aktie ging um gut 13 Prozent auf 2,72 Dollar zurück. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.
Für das laufende Geschäftsjahr peilen die US-Amerikaner ein Umsatzplus von 2,5 bis 4,5 Prozent an. Dabei sollen die Erlöse auf vergleichbarer Basis im besten Fall um zwei Prozent wachsen, im ungünstigsten Fall auf dem Vorjahresniveau verharren. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll bis 4 Prozent zulegen, kann aber auch beim Vorjahreswert von 14,69 Dollar je Aktie herauskommen.
(AWP)

