Sie ⁠argumentieren, der Deal würde den Wettbewerb im Filmvertrieb und im Kabelfernsehen einschränken ‌und den Kinos, TV-Anbietern Vertreibern schaden. «Mit dieser ‌Klage setzen sich Kalifornien und ​unsere Nachbarstaaten für freie und faire Märkte ein – nicht für manipulierte Märkte», sagte Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta. Mit der Übernahme will Paramount-Chef David Ellison sein Unternehmen zu einem bedeutenden Konkurrenten von ‌Netflix und Disney machen.

Bis zu einer Entscheidung über die Klage dürften voraussichtlich Monate vergehen. Diese Verzögerung könnte Paramount Kosten in dreistelliger ​Millionenhöhe verursachen. Die Bundesstaaten haben Paramount aufgefordert, den ​Abschluss der Transaktion bis zum Ende ​des Rechtsverfahrens zu verschieben. Paramount hat sich verpflichtet, den Aktionären von ‌Warner Bros. Discovery jedes Quartal rund 650 Millionen Dollar als Ausgleichszahlung zu zahlen, falls die Übernahme nicht vor Oktober abgeschlossen wird.

Das US-Justizministerium ​hatte ​die Fusion im vergangenen Monat ⁠genehmigt und erklärt, der Deal ​komme Verbrauchern und Arbeitnehmern zugute. ⁠Kritiker sagen, der Fall zeige, wie die Trump-Regierung Freunde ‌und Spender mit einer laxen Regulierung belohne. Der Vater von Paramount-CEO David Ellison, der milliardenschwere Oracle-Mitbegründer Larry ‌Ellison, gilt als Vertrauter von Präsident Donald Trump.

(Reuters)