Als Grund nannte sie eine schwere Krebserkrankung ihres Ehemanns, dem sie beistehen wolle. Aus dem Umfeld des Weissen Hauses verlautete jedoch, Gabbard sei zum Rückzug gedrängt worden.
In der Vergangenheit hatte US-Präsident Donald Trump Differenzen mit Gabbard angedeutet. Im März erklärte er, sie vertrete im Vergleich zu ihm eine weichere Haltung bei der Eindämmung des iranischen Atom-Programms.
Gabbard habe US-Präsident Donald Trump am Freitag über ihre Absicht informiert, berichtete das Portal «Fox News Digital». Der Rücktritt werde zum 30. Juni wirksam. In ihrem auf X veröffentlichten Rücktrittsschreiben bedankte sich Gabbard bei Trump für das Vertrauen in den vergangenen anderthalb Jahren. Sie könne aber ihren Mann im Kampf gegen Knochenkrebs nicht mit gutem Gewissen allein lassen.
Trump schrieb auf seiner Plattform «Truth Social», Gabbard habe «grossartige Arbeit» geleistet, doch nun wolle sie zu Recht bei ihrem Mann sein und ihm wieder zu Gesundheit verhelfen. Das Amt werde der stellvertretende Geheimdienstkoordinator Aaron Lukas kommissarisch übernehmen.
(Reuters)

