Das Handelsdefizit der Vereinigten Staaten stieg von 54,7 ⁠Milliarden Dollar auf 57,3 Milliarden Dollar, wie ‌das Handelsministerium am Donnerstag ‌in Washington ​mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 61 Milliarden Dollar gerechnet.

Grund für die Entwicklung ‌war, dass die Importe mit 4,3 Prozent einen Tick stärker kletterten als die ​Exporte mit 4,2 Prozent. ​Bei Waren ​lag das Defizit bei 84,6 Milliarden Dollar, ‌während es bei Dienstleistungen einen Überschuss von 27,3 Milliarden Dollar gab.

US-Präsident Donald ​Trump ​ist das ⁠Defizit seit langem ​ein Dorn im Auge. ⁠Deshalb hat er den Protektionismus ‌verschärft und fast alle Handelspartner mit höheren Zöllen überzogen.