Der Einkaufsmanagerindex für den Sektor fiel um 1,0 Punkte auf 48,0 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Freitag zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 49,5 Zähler gerechnet. Das Barometer liegt damit den fünften Monat in Folge unter der Marke von 50, ab der es Wachstum anzeigt.
Die Industriebetriebe bauten deshalb erneut Jobs ab. Der Beschäftigungsindikator fiel mit 45,0 Punkten auf den niedrigsten Stand seit rund fünf Jahren. Das ISM stellte eine «Beschleunigung des Personalabbaus aufgrund der unsicheren kurz- bis mittelfristigen Nachfrage» fest. Auf das Verarbeitende Gewerbe entfallen gut zehn Prozent der Wirtschaftsleistung der USA, die im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 3,0 Prozent gewachsen war.
Gesunken sind auch die Bauausgaben. Diese gaben im Juni erneut um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Handelsministerium mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten eine Stagnation erwartet.
(Reuters)
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Und jetzt warten wir dann noch auf die Zahlen der Landwirtschaft. Dann ist Feuer im Dach. Die haben massive Umsatzeinbussen, weil wegen ICE nur noch ein Brucheil der Arbeiter während der Ernte auf die Felder kamen. Das führt dazu, dass den Farmern das Geld fehlt, das nächste Jahr wieder im gleichen Umfang anzupflanzen. Entsprechend werden sie weniger Jobs schaffen.
Good night America, well done!