Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg um 0,3 Punkte auf 52,7 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten mit einem leichten Rückgang auf 51,3 Punkte gerechnet. Der ISM-Index bleibt klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dies signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität.
Besonders deutlich stieg der Unterindex für die bezahlten Preise. Der Unterindex für die Neuaufträge gab hingegen stärker als erwartet nach. Er liegt aber weiter über 50 Punkten. Der Beschäftigungsindikator gab leicht nach und liegt weiter unter der Wachstumsschwelle.
«Dennoch ist fraglich, ob die Konjunktursorgen mit den Zahlen kleiner werden», kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen. «Der Nahost-Krieg sorgt für Unsicherheit und die Energiepreise sind kräftig gestiegen.»
(AWP)

