In den USA hat sich die Inflation im Dezember auf ‌erhöhtem ‌Niveau eingepegelt. Die Verbraucherpreise stiegen wie bereits im Vormonat um 2,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am ​Dienstag in Washington mitteilte. Von ‌Reuters befragte Volkswirte ‌hatten mit dieser Jahresteuerungsrate gerechnet.

Auf Monatsbasis rückten die Preise um 0,2 Prozent vor im Vergleich zu den erwarteten 0,3 Prozent. Die Kerninflation, bei der die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel unberücksichtigt bleiben, lag im Dezember bei 2,6 Prozent. ⁠Hier hatten Experten einen Wert von 2,7 Prozent auf dem Schirm.

Die US-Notenbank Federal Reserve ​achtet genau auf die Daten, da sie ‌für Preisstabilität sorgen ‍soll. Dabei strebt die Zentralbank bei der Teuerungsrate einen ​Wert von 2,0 Prozent an. Sie hatte ihren Leitzins im Dezember auf die aktuelle ‌Spanne von 3,50 bis 3,75 ⁠Prozent gesenkt. Die Fed ‌begründete dies mit Schwächesignalen vom Arbeitsmarkt und deutete zudem eine ‍Pause ihres Lockerungskurses an. Viele Experten gehen davon aus, dass die Notenbank auf ​ihrer Sitzung am Monatsende stillhalten ‍wird. 

(Reuters/cash)