Das Verbrauchervertrauen in den USA hat sich im ‌Mai ⁠nicht ganz so stark eingetrübt ⁠wie erwartet. Das Barometer für die Konsumlaune sank ‌zum Vormonat um 0,7 Punkte ‌auf 93,1 ​Zähler, wie das Conference Board am Dienstag mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hingegen hatten einen Rückgang auf 92,0 Punkte ‌erwartet. «Das Verbrauchervertrauen gab im Mai leicht nach, da sich die inflationsbedingten Auswirkungen des Kriegs ​im Nahen Osten verstärkt ​haben», sagte Dana ​Peterson, Chefökonomin des Conference Board. Denn die ‌Menschen rechneten für die nächsten zwölf Monate weiter mit einer hohen Inflation.

In der ​Folge ​des Iran-Kriegs ⁠sind die globalen Ölpreise stark ​gestiegen. Dies ⁠spüren auch die US-Konsumentinnen und -Konsumenten ‌beim deutlich teureren Tanken an der Zapfsäule.

(Reuters)