«Letztlich konnten die Banken zwar stärkere Einschränkungen bei den Vergütungen durchsetzen, aber wir haben das geschützt, worauf es ankommt – die Möglichkeit für die Amerikaner, Prämien auf Grundlage der tatsächlichen Nutzung von Krypto-Plattformen und -Netzwerken zu erhalten», erklärte Coinbase-Manager Faryar Shirzad am Freitag (Ortszeit) auf der Plattform X. Der geplante «Clarity Act» hatte auf Eis gelegen, weil sich traditionelle Banken gegen Pläne gewehrt hatten, wonach Krypto-Firmen Renditen und andere Anreize auf sogenannte Stablecoins zahlen dürfen. Die Geldhäuser fürchteten, dass Kunden ihre Einlagen abziehen könnten, was die Kreditvergabe erschweren würde.
Dem Nachrichtenportal «Punchbowl News» zufolge sieht der Kompromiss nun vor, dass diese Zahlungen in ihrer wirtschaftlichen Wirkung nicht klassischen Bankzinsen gleichen dürfen. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht überprüfen. Die Krypto-Branche agiert in den USA bislang in einer rechtlichen Grauzone. US-Präsident Donald Trump hat eine klarere Regulierung zu einem Schwerpunkt seiner zweiten Amtszeit gemacht.
(Reuters)

