Die Konsumenten in den Vereinigten Staaten steigerten ihren Konsum im Februar ‌um ⁠0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Von ⁠Reuters befragte Volkswirte hatten damit gerechnet.

Im Januar hatte es nach abwärts ‌revidierten Daten nur einen Zuwachs von 0,3 ‌Prozent gegeben. Der private Konsum ​gilt als Motor der US-Wirtschaft, die sich im vierten Quartal 2025 überraschend deutlich abkühlte: Das Bruttoinlandsprodukt legte auf das Jahr hochgerechnet nur um 0,5 Prozent zu, nach 4,4 Prozent im Sommer. Die ‌43-tägige Haushaltssperre der Regierung, der sogenannte Shutdown, wirkte sich dabei als Konjunkturbremse aus.

Die US-Zentralbank, die Vollbeschäftigung fördern und stabile Preise sichern ​soll, strebt bei der Teuerungsrate einen Wert von 2,0 ​Prozent an. Sie achtet dabei ​besonders auf ein Inflationsmass, das auf die Konsumgewohnheiten der Verbraucher ausgerichtet ist - den ‌sogenannten PCE-Index. Er legte im Februar zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent zu. Experten hatten diesen Anstieg erwartet. Die Notenbank hatte Mitte März ​und damit ​wenige Wochen nach Ausbruch ⁠der Kampfhandlungen im Nahen Osten den Leitzins ​konstant gehalten.

US-Präsident ⁠Donald Trump will die amerikanischen Truppen bis zum Abschluss eines Friedensabkommens ‌mit dem Iran im Nahen Osten belassen und hat im Falle eines Scheiterns mit einer massiven militärischen Eskalation ‌gedroht.

Notenbank-Chef Jerome Powell hat unlängst eine weiter abwartende ​Haltung in der Geldpolitik signalisiert.