Zuvor hatte sich der Chef des Konzerns, Darren Woods, bei einem Treffen im Weissen Haus ​skeptisch über die Geschäftsmöglichkeiten in ‌dem südamerikanischen Land geäussert. «Ich ‌mochte die Antwort von Exxon nicht», sagte Trump am Sonntag gegenüber Reportern an Bord der Air Force One. «Ich neige wohl dazu, Exxon draussen ⁠zu halten. Sie sind mir zu clever.» Eine Stellungnahme von Exxon lag zunächst nicht vor.

Exxon-Chef ​Woods hatte bei einem Treffen mit ‌Trump und anderen Öl-Managern am ‍Freitag erklärt, in Venezuela könne man unter den gegenwärtigen ​Bedingungen nicht investieren. Er forderte einen dauerhaften Investitionsschutz und eine Reform des Kohlenwasserstoffgesetzes.

Zur Begründung verwies ‌er darauf, dass die Vermögenswerte ⁠des Konzerns in dem ‌Land bereits zweimal beschlagnahmt worden seien. Die Äusserungen von Woods sind ‍ein Rückschlag für Trumps Ziel, US-Ölfirmen zu einem Engagement in der maroden Ölindustrie ​Venezuelas zu bewegen.

(Reuters)