«Unsere Handelspartner arbeiten bei den Verhandlungen weiterhin sehr eng mit uns zusammen», sagte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Sonntag. «Die Leute treiben ihre Geschäfte voran, ungeachtet dessen, was dieses Gericht sagen mag», sagte Greer dem Sender Fox News. Ein US-Berufungsgericht in Washington hatte am Freitag die meisten der von Trump verhängten Zölle für illegal erklärt.
Das Urteil betrifft im Februar auferlegte Zölle gegen China, Kanada und Mexiko sowie sogenannte reziproke Zölle vom April. Trump kündigte an, den Fall vor den Obersten Gerichtshof der USA zu bringen. Das Berufungsgericht setzte die Wirkung seines Urteils bis zum 14. Oktober aus, um Einsprüche zu ermöglichen.
Der republikanische Präsident hat Zölle in seiner zweiten Amtszeit zu einer wichtigen Säule der US-Aussenpolitik gemacht, um politischen Druck auszuüben und Handelsabkommen neu zu verhandeln. Auch die Europäische Union und damit Deutschland als Exportnation sind davon betroffen.
(Reuters)