Dem Technologie-Beirat des Weissen Hauses gehören unter anderem Nvidia-Chef Jensen Huang und der Chef des Facebokk-Konzerns Meta, Mark Zuckerberg an, wie das Energieministerium mitteilte. Es nannte auf seiner Internetseite den kommenden Freitag als neuen Termin. Das Weisse Haus äusserte sich auf Anfrage zunächst nicht dazu, warum die Sitzung des Beirats verschoben wurde.
Technologieaktien hatten am Donnerstag an der Börse kräftig nachgegeben. Grund waren wachsende Sorgen, dass ein neuer, nun von den Demokraten kontrollierter Kongress ab Januar die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) bremsen könnte. Ein weiterer Auslöser waren Befürchtungen, dass sich die milliardenschweren Investitionen in den Ausbau von KI nicht ausreichend auszahlen. Wegen der Marktturbulenzen beobachten Manager im Silicon Valley und Politiker in Washington die Branche genauer.
Der Beirat des Präsidenten für Wissenschaft und Technologie (President's Council of Advisors on Science and Technology) ist ein externes Gremium zur Beratung Trumps. Zudem zählen AMD-Chefin Lisa Su, Oracle-Technologiechef Larry Ellison sowie Marc Andreessen, der Mitgründer der Wagniskapitalfirma Andreessen Horowitz, zu den Mitgliedern. Der ursprünglichen Ankündigung zufolge sollte das Gremium Trumps neue KI-Arbeitsgruppe «Super Intelligence Task Force» beraten. In der Arbeitsgruppe sitzen Kabinettsmitglieder, von Trump ernannte Amtsträger und Mitarbeiter des Weissen Hauses. Superintelligenz ist der von Trump bevorzugte Begriff für KI.
(Reuters)

