In der Privatwirtschaft kamen insgesamt 41.000 Jobs hinzu, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Firmenbefragung des Personaldienstleisters ADP hervorgeht. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Stellenzuwachs von 47.000 gerechnet. Im November waren noch 29.000 Arbeitsplätze weggefallen.
«Kleine Unternehmen erholten sich von den Arbeitsplatzverlusten im November mit positiven Einstellungen zum Jahresende, während grosse Arbeitgeber sich zurückzogen», sagte ADP-Chefvolkswirtin Nela Richardson. Neue Jobs entstanden vor allem in den Bereichen Bildung und Gesundheitswesen sowie Freizeit und Gastgewerbe.
Der ADP-Bericht wird seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Stanford Digital Economy Lab erstellt. Der Indikator hatte sich zuvor nicht immer als treffsicher erwiesen. Er dürfte der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) jedoch eine Orientierungshilfe beim Abstecken des geldpolitischen Kurses dienen. Der offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung soll an diesem Freitag veröffentlicht werden. Ökonomen rechnen mit einem Stellenplus von 64.000, nach 69.000 in November.
Die Fed, die Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll, hat den Leitzins zuletzt dreimal in Folge gesenkt. Er liegt jetzt in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent.
(Reuters)

