Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Juli stärker aufgehellt als angenommen. Das Barometer für die Konsumlaune stieg auf 54,4 Zähler von 49,5 Punkten im Juni und damit auf den höchsten Stand seit Februar, wie die Universität Michigan am Freitag mitteilte.
Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit 51,0 Punkten gerechnet. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung sei der nachlassende Preisdruck an den Zapfsäulen in den letzten Wochen gewesen, erläuterte Joanne Hsu, die für die Verbraucherumfragen zuständig ist. «Angesichts der nach wie vor frustrierend hohen Preise herrscht unter den Verbrauchern jedoch keine Euphorie hinsichtlich der Wirtschaftslage.»
Die in der Umfrage ermittelte Inflationserwartung der Verbraucher mit Blick auf die nächsten zwölf Monate ging weiter zurück. Sie sank auf 4,2 (Juni: 4,6) Prozent im Juli, bleibt damit aber vergleichsweise hoch. Im Februar - also kurz vor Beginn des Iran-Kriegs - waren es nur 3,4 Prozent.
(Reuters)

