Vance habe in ​einem Treffen im Weissen Haus argumentiert, ‌dass ein direkter militärischer ‌Konflikt die Wiederwahlchancen Trumps gefährden könnte, berichtete das «Wall Street Journal» am Freitag. Er habe stattdessen vorgeschlagen, über die Schweiz als Vermittler geheime Verhandlungen mit ⁠Teheran aufzunehmen. Ein Sprecher von Vance dementierte den Bericht jedoch. Er erklärte, dem Präsidenten würden ​stets alle denkbaren Optionen vorgelegt, ‌um amerikanische Interessen zu schützen.

Die ‍Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben ​sich zuletzt verschärft. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte in einem vertraulichen Bericht an ihre Mitgliedstaaten erklärt, der ‌Iran habe seine Bestände ⁠an hoch angereichertem Uran weiter ‌aufgestockt. Die Regierung in Teheran treibt ihr Atomprogramm seit dem ‍einseitigen Ausstieg der USA aus dem internationalen Atomabkommen im Jahr 2018 voran.

(Reuters)